Grußwort Klaus Wowereit

Klaus WowereitDer Bundeswettbewerb Gesang ist Europas bedeutendster nationaler Gesangswettbewerb. In ihm zeigen sich die künstlerischen Qualitäten unseres Gesangsnachwuchses. Die Besten erhalten attraktive Preise und für manches Talent wirkt der Wettbewerbserfolg wie ein Karrieresprungbrett.

Aber auch für all jene, die nicht gleich zu den Preisträgern zählen, ist schon die Teilnahme an einem so hochkarätigen Vergleich ein Gewinn: Sie sammeln wertvolle Erfahrungen, stellen ihr Können unter Beweis und erhalten von Fachleuten Tipps und Ratschläge für die weitere Ausbildung. Darin liegt der Wert dieses Wettbewerbs, der dazu anspornt, über Wochen und Monate hinweg konsequent am eigenen Können zu feilen.

Ich wünsche dem 43. Bundeswettbewerb Gesang Berlin in den Kategorien Oper/Operette/Konzert wieder eine rege Teilnahme und allen, die dabei sind, viel Stehvermögen und Erfolg. Berlin freut sich auf die Finalisten und ihren Auftritt am 1. Dezember 2014 in der Deutschen Oper Berlin.

Signatur Klaus Wowereit
Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin

Zielsetzung

Zielsetzung des Wettbewerbs ist die Förderung des Nachwuchses und das Auffinden stimmlich, musikalisch und darstellerisch überdurchschnittlicher Begabungen.

Organisation

Für die Leitung, Organisation und Durchführung des Bundeswettbewerb Gesang Berlin ist die Geschäftsstelle, für die Zielsetzung, Ausschreibung, Reglements und die Besetzung der Jurys der Finalrunden ist der Fachausschuss verantwortlich.

Fachausschuss

Barbara Esser, Vorsitzende, Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Albert Zetzsche, Stellvertretender Vorsitzender, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Prof. Adam Benzwi, Musikalischer Leiter des Studiengangs Musical/Show der Universität der Künste Berlin

Rolf Bolwin, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins Mitglied des Excom der Vereinigung der europäischen Theater- und Orchesterverbände (PEARLE)

Prof. Michael Dixon, Fachbereich Musical/Show der Universität der Künste Berlin, Vorsitzender Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V.

Prof. Hedwig Fassbender, Sängerin, Professorin für Gesang an der HfMDK in Frankfurt/M.

Prof. Jürgen Glauß, Pianist, ehemals Professor für Liedgestaltung HfMT Köln

Prof. Marianne Larsen, Sängerin, Leiterin Studiengang Musical und Dozentin für Gesang Bayerische Theaterakademie August Everding

Norbert Niclauss, Vertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Prof. Gerd Uecker, Intendant Semperoper 2003 bis 2010, Ehrenvorsitzender Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V.

in beratender Funktion:

Philip Bröking, Operndirektor Komische Oper Berlin

Tobias Hasan, Künstlerischer Betriebsdirektor Staatsoper im Schiller Theater

Dr. Berndt Schmidt, Intendant Friedrichstadt-Palast

Christoph Seuferle, Operndirektor Deutsche Oper Berlin

Gesamtveranstalter

Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V. unter Beteiligung des Deutschen Bühnenvereins und der ihm angeschlossenen Musiktheater

Veranstalter der Vorauswahlen

Theater Augsburg

Bundeswettbewerb Gesang Berlin e. V.

Theater Hagen

STAGE ENTERTAINMENT, Hamburg

Musikalische Komödie der Oper Leipzig

Theater Osnabrück

Ehrenpräsidium

Daniel Barenboim, Generalmusikdirektor Staatsoper im Schiller Theater

Dr. Wolfram Gabler, Vorstandsvorsitzender der Walter Kaminsky-Stiftung

Prof. Monika Grütters, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Hans Herdlein, Ehrenvorsitzender der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger

Barrie Kosky, Intendant Komische Oper Berlin

Prof. Dr. Reinhold Kreile, Ehrenpräsident der GEMA

Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste Berlin

Ks. Anneliese Rothenberger †, Sängerin, Ehrenvorsitzende des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin e. V.

Prof. Dr. h.c. Erich Schulze, Ehrenpräsident der GEMA und Ehrenmitglied des Beirats der Franz Grothe-Stiftung

Dietmar Schwarz, Intendant Deutsche Oper Berlin

Eva Wagner-Pasquier, Festspielleitung Bayreuther Festspiele

Dr. Hans Peter Wüst, Vorstand der Günter-Neumann-Stiftung

Prof. Klaus Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins

Förderer

Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Deutscher Bühnenverein und die ihm angeschlossenen Musiktheater

Der Deutsche Bühnenverein ist die kulturpolitische Interessenvertretung der Theater und Orchester, wurde 1846 gegründet und ist somit einer der ältesten Theaterverbände der Welt. Sein Ziel ist es, die Vielfalt der deutschen Theater- und Orchesterlandschaft und deren kulturelles Angebot zu erhalten, zu fördern und fortzuentwickeln. Zu den Aufgaben des Bühnenvereins gehören die Beobachtung der Spielpläne ebenso wie die Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren und an der Diskussion über die Zukunft des Ensemble- und Repertoiretheaters. Er gibt jährlich die Theater- und Werkstatistik mit allen relevanten Daten der Theater in Deutschland, Österreich und der Schweiz heraus sowie seit 1909 die Zeitschrift „Die Deutsche Bühne“. Der Deutsche Bühnenverein ist außerdem der Arbeitgeberverband der deutschen Theater und Orchester.

 

Universität der Künste Berlin

Friedrichstadt-Palast

Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen

Im BDG e.V. haben sich Gesangspädagogen aus den Bereichen Hochschule, Musikschule und privatem Gesangsunterricht mit dem Ziel zusammengeschlossen, die Gesangspädagogik in nationalem und internationalem Austausch zu fördern und sich zudem für junge Gesangsbegabungen einzusetzen.
Auf kulturpolitischer Ebene setzt sich der BDG zusammen mit dem Deutschen Musikrat und anderen großen Fachverbänden für die Förderung des Singens in unserer Gesellschaft ein.
Als größter europäischer Verband ist der BDG Mitglied der EVTA (European Voice Teachers Association) und hilft beim Aufbau eines europäischen Netzwerkes für fachlichen Austausch und kollegiale Begegnungen. Der BDG-Preis wird von der BDG-Stiftung Gesang gestiftet.

 

Walter und Charlotte Hamel Stiftung

Die Walter und Charlotte Hamel Stiftung ist als gemeinnützige Stiftung im Jahre 2004 aus dem Nachlass der Opernsängerin Charlotte Hamel gegründet worden. Sie wollte junge Künstler der klassischen Musik, insbesondere des klassischen Gesangs, fördern. Diesem Stiftungsgedanken folgend, werden inzwischen verschiedene, vielversprechende Projekte unterstützt. Die Hamel Stiftung ist bestrebt, durch Spitzenförderung hochtalentierte junge Sängerinnen und Sänger zu entdecken und sie in verschiedenen Phasen ihrer Ausbildung und darüber hinaus gezielt zu fördern. Das Engagement der Stiftung in verschiedenen Förder-Netzwerken wird realisiert durch Stipendien, Sonderpreise bei bedeutenden Gesangswettbewerben, Meisterkurse für Gesang, Einzelförderungen und projektbezogene Unterstützungen.

 

Walter Kaminsky-Stiftung

Die Walter Kaminsky-Stiftung wurde 1975 ins Leben gerufen. Ein Teilbereich ist der Förderung des Nachwuchses im deutschen Musikleben mit dem Schwerpunkt Gesang gewidmet.

 

Günter-Neumann-Stiftung

Die von der Schauspielerin und Diseuse Tatjana Sais ins Leben gerufene Günter-Neumann-Stiftung hat u. a. die Aufgabe, junge Nachwuchskünstler auf den Gebieten Chanson und Song, Musical und Kabarett zu fördern. Im Andenken an den großen Berliner Kabarettisten, Autor und Komponisten, den “geistigen Vater” der Insulaner, Günter Neumann, sollen junge deutschsprachige Talente der leichten Muse finanziell unterstützt werden.
So förderte die Günter-Neumann-Stiftung von 1983 bis 1985 finanziell die Erprobung des Studienganges „Musical“ an der damaligen Hochschule der Künste (jetzt Universität der Künste) Berlin. Nach Etablierung dieses Studienganges hat die Stiftung laufend von der Hochschule vorgeschlagene Studenten finanziell unterstützt. Für den Bundeswettbewerb Gesang Berlin stiftet sie seit 1985 namhafte Preise.

 

Stiftung Deutsches Kabarettarchiv